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Nach fünf Tagen in und um Jinan ging es weiter nach Qingdao, wohin wir wieder mit der Bahn fuhren. In Qingdao fanden 2008 die olympischen Segelwettbewerbe statt. Die Stadt hat 9,5 Mio Einwohner und ist um einiges touristischer als Jinan. An einigen Bauwerken erkennt man noch die deutsche Kolonialherrschaft Anfang des 19. Jahrhunderts, allerdings mussten viele Bauten in der Zwischenzeit dem überall präsenten Bauboom weichen. Nach ausgiebigen Stadt- und Strandbesichtigungen inkl. dem Besuch einer Brauerei (Tsingdao Bier ist Gerlindes Lieblingsbiersorte!), dem Fernsehturm, dem Sealife und dem Olympic Sailing Center hatten wir Frauen sogar einen ganzen Nachmittag zum Einkaufsbummel! Gleich am ersten Tag hatte eine unserer Spezies ein Kaufhaus in der nahe gelegenen Einkaufsstraße ausgemacht, bei dem gerade eine Bonusaktion lief und das sogar am Sonntag geöffnet hatte … Wer nach dem Einkaufsnachmittag noch ein paar Yuan übrig hatte, investierte sie in Perlenketten, die von fliegenden Händlern am Strand zu unschlagbaren Preisen angeboten wurden. Am Montag ging es dann weiter nach Peking, wo wir die letzten vier Tage der Reise verbrachten. Wer bisher schon beeindruckt war von der Größe der Städte, der Massen von Menschen, den Sehenswürdigkeiten und dem Straßenverkehr wurde in Peking vollends überwältigt. Auch hier waren wir in einem sehr guten Hotel untergebracht und genossen am Abend die von Fu und Meng immer sorgfältig ausgewählten Speisen. Das Essen mit Stäbchen klappte mittlerweile auch ganz gut. In Peking durfte natürlich auch der Besuch eines traditionellen Peking-Ente Restaurants nicht fehlen. Die Highlights des Aufenthalts in Peking waren der Besuch der Verbotenen Stadt, des Olympiastadions und der Chinesischen Mauer etwas außerhalb der Stadt. Bei herrlichem Sommerwetter und etwa 33°C erklommen wir das imposante Bauwerk. Valerie hat alleine an diesem Tag über 100 Fotos gemacht.
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