kurioses

Sache gibt’s, die gibt’s gar net

 

2010_Klehr, Georg

Man denkt ja, man hat in seiner langen aktiven Tischtenniszeit schon alles erlebt, aber weit gefehlt. Ein Schmankerl der besonderen Art widerfuhr mir während einer Begegnung in der Kreisklasse D gegen die Sportskameraden vom TTC Iffezheim 7. Man stelle sich folgende Situation vor: Eingangsdoppel Klehr / Groß auf TTF Seite gegen die beiden Ungelbachs         ( Vater und Sohn ) aus Iffze. Nach 2 hartumkämpften Sätzen stand es 1:1. Das übliche Prozedere: Handtuch, trinken, taktisch klugscheissern und was man sonst so noch macht während einer Satzpause.

Den dritten 2010_Groß, KlausDurchgang eröffne ich mit eigenem Aufschlag. Schon nach der ersten Rückhand meinerseits fiel mir der etwas seltsame, für kurze Noppen unübliche Klang meines Schlägers auf. Da ich aber auf unser Spiel konzentriert war, maß ich diesem Umstand zunächst keinerlei Bedeutung bei. Mein Spezi Schorsch Klehr spielte ungerührt sein Spiel, sowohl Vorhand als auch Rückhand. Zur Satzmitte hin kam ich dann doch mehr und mehr ins Grübeln. Ein kontrollierender Blick auf das von mir benutzte Sportgerät brachte dann die Gewissheit. Während des Seitenwechsels haben wir schlicht und ergreifend unsere Schläger vertauscht und den Satz dennoch für uns entschieden. Wahre Spielkunst ist eben nicht materialabhängig.

 

Bis zum nächsten Fettnäpfchen empfiehlt sich Euer Klaus              

 

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